Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Nackenschmerzen:
-weiblich
-älter als 50 Jahre
-hatten schon Nackenschmerzen
-beugung>streckung
-sitzende Tätigkeiten
-schlechte Position beim schlafen
Schmerzen
Kommen meistens ohne bestimmten Grund. 2/3 von Patienten werden Wach mit Beschwerden.
Die längere Schonhaltung spielt wichtige Rolle. Wenn die Schmerzen kommen bei bestimmten Aktivitäten und nach der Pause direkt verschwinden denken wir an Überbelastung.
Wenn die Aktivitäten manchmal schmerzhaft sind und manchmal nicht denken wir an Bandscheiben Problematik.
Im Alter zwischen 40 und 60 verlieren wir deutlich die Retraktion und entwickeln eine dauerhafte Schonhaltung wo der Kopf zu weit nach vorne gebeugt ist. Deshalb ist extrem wichtig regelmäßig zu trainieren.
Zusammenfassung;
Die häufigsten Beschwerden im Nacken:
- Verspannungen der Nackenmuskulatur, durch längeres sitzen, Stress oder schlechte Haltung vor dem PC.
- Zervikogener Kopfschmerz, der beginnt im Nacken und zieht in den Hinterkopf oder bis zu den Schläfen. Oft ausgelöst durch Fehlbelastung.
- Bewegungseinschränkungen, besonders nach langen Sitzen ohne Ausgleich-
- Ausstrahlende Schmerzen in Schulter oder Arm, kann ein gereizter Nerv dahinterstecken, sehr oft durch Bandscheibenprobleme-
- Stressbedingte Nackenschmerzen, Nacken zieht sich wie ein Stehlseil.
Die Brustwirbelsäule
Ist deutlich seltener von Beschwerden betroffen als Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule.
Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Schmerzen im BWS Bereich:
-Körperhaltung
-Alter
-Übergewicht
-Sitzende Tätigkeiten
-Bewegungseinschränkungen in den Gelenken
-Krankheiten von der Brustwirbelsäule
Schmerzen
Das wichtigste Symptom in der Brustwirbelsäule ist Schmerz beim tiefen Einatmen.
Die Bandscheibenprobleme auf allen Ebenen in der BWS können die Schmerzen auslösen wenn man den Kopf nach vorne beugt weil das die Bewegungen von der Hirnhaut hindert.
Der runde Rücken(kyphosis) und die sitzenden Tätigkeiten erhöhen deutlich das Risiko für die Beschwerden in der BWS.
So lange es keine Kontraindikationen gibt, Manipulation und Prophylaktische Strategie(Übungen) sind fast immer die Therapie.
Zussamenfassung:
- BWS Blockaden, ein Stechen oder Ziehen beim Drehen oder tiefen Einatmen. Meist durch Fehlhaltung oder zu wenig Bewegung.
- Haltungsschmerzen durch Rundrücken, zu viel Sitzen und Schmerzen zwischen Schulterblätter.
- Schmerzen zwischen Schulterblätter, ein brennender Schmerz oder Verspannungsgefühl in der Mitte des Rückens, häufig durch verkürzte Brustmuskeln und schwache Rückenmuskeln.
Die Lendenwirbelsäule
Die absolut wichtigste Aussage:
mehr als 90% von allen mechanischen Schmerzen im unteren Rücken, mit oder ohne Ausstrahlungen in die Beine oder in das Bein kommen von den Bandscheiben.
Es gibt kleinere oder größere Bandscheibenschäden und die Bandscheibe kann auf die Hirnhaut oder auf den Nervenwurzel drücken.
Die Übungen sind sehr wichtiger Teil der Behandlungsstrategie. Nicht nur wegen der Kraft und Ausdauer sondern auch wegen Koordination und Propriozeption.
Risikofaktoren:
-sitzende Tätigkeiten
-Frequenz von Beugung(Flexion)
-Streckung(extension) Verlust
Erhaltung von der Lendenlordose ist der Schlüssel in der Vorbeugung!
Zussamenfassung:
- Lumbagie- Hexenschuss, plötzlich ein stechender Schmerz im unteren Rücken, meistens durch falsche Bewegung und längere Überlastung.
- Chronische Rückenschmerzen, wenn die immer wieder kommen dann ist definitiv Bewegungsmangel und schwache Rumpfmuskulatur.
- Ausstrahlung in Gesäß oder Bein, oft von dem Ischias
- Fehlhaltung, Sitzen mit rundem Rücken.
Die häufigsten Tests für HWS, Halswirbelsäule:
- Rotationstest der HWS, Patient dreht den Kopf langsam nach rechts und links. Auffällig: eingeschränkte Drehung, Schmerzen, Ziehen, Hinweis auf Blockaden oder muskuläre Dysbalance.
- Kopfnachvorne Test, Kinn zur Brust führen, ohne Schultern zu Bewegen. Auffällig: Schmerz im Nacken oder Hinterkopf, meistens Verspannung.
- Kompressionstest, Kopf leicht zur schmerzhaften Seite neigen, dann vorsichtig Druck von oben. Auffällig: ausstrahlender Schmerzen in Arm oder Schulter, möglicher Nervenkontakt.
Die häufigsten Tests für BWS, Brustwirbelsäule
- Thorakale Rotation im Sitz, aufrecht Sitzen, Arme vor der Brust, nach links und rechts Oberkörper rotieren. Auffällig: eingeschränkte Rotation oder Schmerzen, Verspannungen oder Bandscheibe.
- Strecktest an der Wand, mit dem Rücken zur Wand stehen und Hinterkopf, Rücken und Becken gleichzeitig anlehnen. Auffällig: kein Kontakt mit Hinterkopf, Rundrücken, Probleme mit Streckung.
- Tiefe Einatmung mit Rotation, verschränkte Arme tief Einatmen und gleichzeitig Rotation. Auffällig: schmerzen oder Blockade, Bandscheiben Problematik.
Die häufigsten Tests für LWS, Lendenwirbelsäule
- Lasegue Test, In Rückenlage, gestrecktes Bein wird langsam angehoben. Auffällig: Schmerz bei 30-70 Grad Hebung, Reizung des Ischiasnervs
- Beugung Test, Schmerzen oder Einschränkung bei Beugung. Auffällig: Blockaden oder Einschränkungen, Bandscheiben Problematik.
